Schweiz ist führender Handelsplatz für Crypto-Assets

12. April 2022 10:54

Zürich - Die Schweiz zählt zu den führenden Ländern für den Handel mit digitalen Vermögenswerten. Zurückzuführen ist das einer Umfrage von PwC Schweiz und Finery Markets zufolge auf die Qualität von Ausführung und Liquidität. Diese hat bei der Wahl der Handelsplätze oberste Priorität.

Die Schweiz hat sich bezogen auf Handelsplätze für digitale Vermögenswerte zu einem der weltweit vorteilhaftesten Länder entwickelt. Das geht aus dem Crypto Trading Report 2022 des Prüfungs- und Beratungsunternehmens PwC und Finery Markets hervor. Finery Markets ist die erste globale Krypto-Plattform für Multi-Händler. Sie hat ihren Sitz in Zypern. Von den 77 Befragten im vierten Quartal 2021 waren 25 Prozent Brokerinnen und Broker, 22 Prozent Hedgefonds und 12 Prozent Handelsteams im Freiverkehr.

Ausschlaggebend für den guten Ruf des Schweizer Handelsplatzes „sind die dort robusten rechtlichen Rahmenbedingungen, die gezielt eingeführt wurden, um ein hohes Mass an Rechtssicherheit für DLT-basierte Geschäftsmodelle zu gewährleisten“, wird Dr. Jean-Claude Spillmann, Director bei PwC Legal Schweiz, in einer Medienmitteilung zitiert.

Laut dem Crypto Trading Report 2022 handeln bereits 70 Prozent der Teilnehmenden mit digitalen Assets. Allerdings gaben 60 Prozent an, das sie ihr derzeitiges Trading-Setup gern verbessern würden. Das deutet nach Ansicht von PwC darauf hin, dass der Markt noch nicht ausgereift ist. Das sei auch daran erkennbar, das mehr als 25 Prozent mehr als zehn Handelspartner haben. Das lasse einen stark fragmentierten Markt sowie Konsolidierungsbedarf vermuten.

Der Bericht zeigt auch eine Tendenz zum Handeln von Krypto-Vermögenswerten im Wert von über 10 Millionen Dollar. 90 Prozent der Befragten handeln auf zentralisierten Börsen (CEX), rund die Hälfte im Freiverkehr (OTC). Trotz der regulatorischen Unsicherheit handeln 30 Prozent auch auf dezentralen Börsen (DEX). mm

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