Die Mitgründer Claudio Marforio (COO), Sandra Tobler (CEO) und Nikos Karapanos (CTO) wollen mit der neuen Kapitalspritze auch international expandieren (von links). Bild: zVg/Futurae

Investoren geben Futurae 5 Millionen Franken

07. April 2021 09:38

Zürich - Die Futurae Technologies AG hat von bestehenden und neuen Investoren insgesamt 5 Millionen Franken frisches Kapital erhalten. Damit kann der Spezialist für Kunden-Authentifizierung seine B2B-Plattform ausbauen und international expandieren.

Die Zürcher Authentifizierungsexperten von Futurae haben von ihren bestehenden Investoren AXA Venture Partners, Zürcher Kantonalbank und EquityPitchers Ventues eine weitere Finanzspritze erhalten. Zusätzlich konnte das Unternehmen, eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, einen neuen bedeutenden Investor gewinnen: Auf Empfehlung von PwC Schweiz hat sich auch der europäische Finanzdienstleister Euroclear an Futurae beteiligt.

Insgesamt nahm das Jungunternehmen gemäss einer Mitteilung bei dieser Finanzierungsrunde 5 Millionen Franken ein. „Futurae ist ein innovativer Sicherheitsanbieter, der neue Standards setzt, um Kundenprobleme zu lösen, anstatt nur eine Sicherheitslücke zu flicken“, erklärt David Bundi, Head of Compliance, Regtech & Legaltech bei PwC Schweiz, das Engagement seines Hauses.

In den vergangenen drei Jahren hätten sich mehr als 100 Banken mit Nutzern in über 50 Ländern für Futurae als Authentifizierungsplattform entschieden, heisst es in der Mitteilung. Mit den frischen Mitteln werde diese Plattform um Funktionen des Maschinenlernens erweitert. Zudem solle das Team wachsen und die internationale Expansion beschleunigt werden.

Im Gegensatz zu anderen „unsicheren und unbrauchbaren“ Lösungen im Markt beeinträchtige das Futurae-Verfahren nicht das Kundenerlebnis oder die Privatsphäre, so Mitgründerin und CEO Sandra Tobler. „Der Haupttreiber unseres schnellen Wachstums ist neben der hohen Benutzerfreundlichkeit und der einfachen Integration die Tatsache, dass wir unseren Kunden helfen, ihre hohen Supportkosten massiv zu reduzieren.“ mm

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