AXA Schweiz steigert Geschäftsvolumen

06. August 2020 13:07

Winterthur - Die Coronavirus-Pandemie hat den Schaden-Kosten-Satz von AXA Schweiz im ersten Halbjahr 2020 in den Verlustbereich gehoben. Der Reingewinn der Versicherungsgesellschaft fiel auf 140 Millionen Franken ab. Das Geschäftsvolumen konnte hingegen gesteigert werden.

„Das Halbjahresergebnis 2020 ist stark geprägt durch die Corona-Pandemie“, wird Fabrizio Petrillo, CEO AXA Schweiz, in einer Mitteilung der Versicherungsgesellschaft zum Halbjahresergebnis zitiert. Konkret hatte AXA Schweiz im Jahresvergleich einen Gewinnrückgang um 62,4 Prozent auf 140 Millionen Franken verbuchen müssen. Die Bruttoprämien legten im selben Zeitraum hingegen um 1,8 Prozent auf 4,3 Milliarden Franken zu. Dies zeige, „dass die AXA Schweiz trotz der vorübergehenden Gewinneinbusse auf Grund des Coronavirus weiterhin sehr solide auf Kurs ist und ein ebenso verlässlicher Versicherungspartner wie Arbeitgeber bleibt“, meint Petrillo.

Das Geschäftsvolumen in der Schadenversicherung stieg im Berichtshalbjahr im Jahresvergleich um 1,9 Prozent auf 2,9 Milliarden Franken an. Ausschlaggebend war das Wachstum von 4,0 Prozent auf 1,5 Milliarden Franken im Unternehmenskundengeschäft. Der Schaden-Kosten-Satz verschlechterte sich allerdings pandemiebedingt im Jahresvergleich um 11,6 Prozentpunkte auf 101,0 Prozent.

In der beruflichen Vorsorge konnte ein Prämienvolumen von 934 Millionen Franken erwirtschaftet werden. Dabei hatte sich das Neugeschäft im Jahresvergleich auf den laut Mitteilung „historischen Rekordwert von 617 Millionen Franken“ verdreifacht. „Während das Geschäft in der privaten Vorsorge vor allem wegen der Coronakrise stark rückläufig war, hat sich unser jüngster Geschäftszweig Gesundheitsvorsorge sehr erfreulich entwickelt“, erläutert Thomas Gerber. Für den Leiter Vorsorge AXA Schweiz zeigt dies, „dass unsere neuen teilautonomen Vorsorgelösungen vom Markt sehr gut aufgenommen werden“. hs 

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