Burckhardt Compression setzt Neugeschäft mit Russland aus

14. März 2022 09:48

Winterthur - Burckhardt Compression nimmt ab sofort keine neuen Aufträge mehr aus und für Russland an. Bei bereits laufenden Projekten will sich der Hersteller von Kompressoren strikt an das Sanktionsrecht halten. Der Wegfall des Russlandgeschäfts hat kaum Einfluss auf den Umsatz im ablaufenden Geschäftsjahr.

Der Winterthurer Kompressorenhersteller Burckhardt Compression setzt ab sofort sein Neugeschäft mit und für Russland bis auf Weiteres aus. Darüber haben sich der Verwaltungsrat und die Konzernleitung verständigt, heisst es in einer Medienmitteilung. Das gilt für beide Divisionen, Systems und Services. Grund ist der Krieg zwischen Russland und der Ukraine.

Bereits angenommene Aufträge sollen gemäss der geltenden Exportkontrollrichtlinien und des Sanktionsrechtes abgewickelt werden. Ob die Lieferungen noch realisierbar sind, wird zurzeit geprüft. Den Angaben zufolge sind Bestellungen im „niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich“ betroffen.

Den zu Beginn des Geschäftsjahres anvisierten Umsatz von 620 bis 650 Millionen Franken und eine über dem letzten Geschäftsjahr liegende EBIT-Marge sieht das Unternehmen dadurch nicht gefährdet. Etwa 2 bis 5 Prozent des Umsatzes von Burckhardt Compression fallen auf das Geschäft mit Russland. Das Geschäftsjahr endet am 31. März. ko

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