Elf Start-ups bewerben sich um ZKB Pionierpreis Technopark 2024

25. Januar 2024 13:31

Zürich - Elf Deeptech Start-ups sind in der engeren Auswahl für den ZKB Pionierpreis Technopark 2024. Der mit 100‘000 Franken dotierte Preis wird am 7. Mai im Technopark Zürich verliehen. 

Der ZKB Pionierpreis Technopark 2024 wird am 7. Mai im Technopark Zürich verliehen. Aus 45 Bewerbungen hat eine achtköpfige Jury elf Start-ups in die engere Auswahl aufgenommen. Fast die Hälfte der Nominierten beschäftigt sich laut Medienmitteilung mit Technologielösungen im Medtech-Umfeld, zwei Drittel sind Ausgründungen der Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich (ETH) und Lausanne (EPFL). Der Preis wird von der Zürcher Kantonalbank (ZKB) und dem Technopark Zürich verliehen

Die ausgewählten Start-ups sind: 4QT in Zürich, das einen neuen umweltfreundlichen Doppelrotorantrieb für schwere Baumaschinen entwickelt hat. Decentriq in Zürich bietet eine Plattform, die Unternehmen ermöglicht, gemeinsam an vertraulichen Daten zu arbeiten, ohne die Rohdaten zu teilen. Deepjudge, ebenfalls in Zürich, bietet eine auf Künstliche Intelligenz (KI) gestützte wissensbasierte Suchmaschine für Anwaltskanzleien und Rechtsexperten an.

Avelo in Schlieren nutzt mit dem innovativen Breath Aerosol Collector bestehende PCR-Tests, um eine einfache und schnelle Diagnose von Krankheitserregern der unteren Atemwege zu ermöglichen. Eightinks in Schlieren hat ein neues Herstellungsverfahren für leistungsfähigere Lithium-Ionen-Batterien der nächsten Generation entwickelt. NexMR, ebenfalls mit Sitz in Schlieren, verbessert das Magnetresonanz-Verfahren zur Bildgebung und Diagnostik von Patienten und zur Analyse chemischer Stoffe bei der Medikamentenentwicklung.

Flybotix verbessert die Inspektion durch Drohnen aus der Luft durch ein  Antriebssystem, das die Flugdauer verdoppelt. Haya Therapeutics entwickelt Behandlungen zur Umprogrammierung krankheitsbedingter Zellzustände, die mit der Vernarbung von Gewebe (Fibrose) einhergehen und für 45 Prozent der Todesfälle weltweit verantwortlich sind. Limula entwickelt einen Bioreaktor für Zell- und Gentherapien (CGT), der Hoffnung für Patienten mit bisher unheilbaren Krebserkrankungen bietet. Flybotix, Haya Therapeutics und Limula haben ihren Sitz in Lausanne.

Stimit in Zürich stimuliert durch seine Innovation die Zwerchfellfunktion bei künstlich beatmeten Patienten. Das Zürcher Start-up Unisers hat eine Kontaminationsanalyse entwickelt, die Schmutzpartikel bei der Produktion von Computerchips entdeckt und so die Halbleiterfertigung steigert. ce/gba 

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