Vontobel-Fonds setzt EU-Kriterien für Nachhaltigkeit ein

02. November 2020 14:36

Zürich - Der Vontobel Fund – Clean Technology hat in seinem Impact Report 2020 erstmals Angaben gemäss der neuen EU-Taxonomie für nachhaltige Anlagen gemacht. Danach entsprechen 44 Prozent der Unternehmen im Portfolio den Umweltzielen der EU. Die meisten sind im Klimaschutz aktiv.

Die EU will Klarheit in die Nachhaltigkeit von Finanzanlagen bringen. Dafür hat sie eine Taxonomie entwickelt, die sechs Umweltziele enthält. Ab nächstem Jahr sind Unternehmen verpflichtet, entsprechende Daten zur Verfügung zu stellen. Der Vontobel Fund – Clean Technology hat bereits in seinem Impact Report 2020 erstmals Angaben gemäss der EU-Taxonomie gemacht, schreibt Vontobel in einer Mitteilung

Dabei stützt es sich aufgrund der wenigen Angaben der Unternehmen selber noch weitgehend auf Schätzungen. „Danach wären zum jetzigen Zeitpunkt rund 44 Prozent der Umsätze unserer Portfoliounternehmen im Rahmen der EU-Taxonomie relevant, die meisten davon beim Klimaschutz“, wird Fondsmanager Pascal Dudle in der Mitteilung zitiert.

Vontobel investiert im Rahmen des Fonds in Unternehmen, die eine positive Rendite aufweisen und deren Produkte einen Beitrag zu den UN-Zielen der nachhaltigen Entwicklung leisten. Der neue Bericht legt bereits zum zweiten Mal dar, welchen Beitrag die Portfoliounternehmen geleistet haben. Danach vermeiden die Produkte der 66 Unternehmen über ihre gesamte Lebenszeit 2,9 Millionen Tonnen CO2. Sie haben 155 Gigawattstunden erneuerbare Energie erzeugt, 7,4 Millionen Tonnen Material in die Kreislaufwirtschaft eingebracht und 7,2 Millionen Kubikmeter Trinkwasser geliefert.

Für Dudle ist auch das Geschäftsmodell ein Kriterium für die Auswahl der Portfoliounternehmen. „Bei der Auswahl der Unternehmen für den Fonds suchen wir nach Geschäftsmodellen, die einen grossen Teil ihrer Erträge über innovative Produkte und Lösungen erzielen“, wird Dudle zitiert. stk

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