ZHAW forscht mit Arhub an neuartiger Alarmanlage

30. Juli 2021 14:20

Lausanne/Winterthur - Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und die Arhub AG entwickeln gemeinsam eine neuartige Alarmanlage. Sie soll mit Hilfe von maschinellem Lernen Menschen und auffälliges Verhalten durch Wände hindurch erkennen.

Der Alarmanlagenbauer Arhub aus Lausanne und die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur (ZHAW) arbeiten zusammen in einem Forschungsprojekt. Ziel dessen ist die Entwicklung einer Alarmanlage, die menschliche Präsenz und die damit verbundenen Absichten durch Wände hindurch erkennen kann, heisst es in einer Medienmitteilung. So sollen Einbrecher frühzeitig erkannt und in die Flucht geschlagen werden. Finanziell unterstützt wird das Forschungsprojekt von der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung, Innosuisse.

 „Eine solche Technologie ist im Bereich Sicherheit und Gebäudeschutz etwas ganz Neues. Das Projekt verlangt viel Expertise aus den Bereichen Elektronik, Wireless und Machine Learning und ist deshalb eine spannende Herausforderung für uns alle“, wird Marcel Rupf vom Institut für Signal- und Informationsverarbeitung der ZHAW, in der Medienmitteilung zitiert. 

Arhub entwickelt bislang Systeme, die mit Hilfe von intelligenten Geräuschsensoren verdächtige Geräusche und Vibrationen wie ein Kratzen an der Tür oder ein Rütteln am Schloss erkennen. CEO Natalya Lopareva will mit ihren präventiven Alarmanlagen Einbrüche verhindern: „In 95 Prozent der Fälle flieht ein Einbrecher, wenn er eine Sirene hört“, wird sie in der Medienmitteilung zitiert. ko

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