Schweizer KMU haben Aufholbedarf bei Datenschutz

05. Oktober 2018 10:51

Winterthur - Schweizer KMU stellen zu wenig Ressourcen für den Datenschutz zur Verfügung, zeigt eine neue Studie der ZHAW. Die meisten Unternehmen haben dabei keine Datenschutzbeauftragten.

Die ZHAW hat eine Befragung unter Schweizer KMU bezüglich Datenschutz durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen laut einer Mitteilung, dass für den Datenschutz in den Unternehmen „kaum Ressourcen zur Verfügung gestellt werden“. In 70 Prozent der befragten Firmen fehle es ausserdem an Datenschutzbeauftragen. Dies zeigt laut der ZHAW, dass Datenschutz in der Schweiz nicht systematisch umgesetzt werde.

Mit dem aktuellen Schweizer Datenschutzgesetz kennt sich der Erhebung zufolge rund die Hälfte der Firmen zumindest teilweise aus. Dagegen ist die EU-Datenschutzgrundverordnung deutlich weniger bekannt. Nur ein Viertel der Befragten gehe davon aus, dass sie von dieser Verordnung betroffen sein werden. „Dies steht im Gegensatz zu der Einschätzung von Juristen und anderen Experten“, so Michael Widmer, ZHAW-Forscher und Mitautor der Studie. ssp

Aktuelles im HAW-Firmenwiki